Hochsensibilität / Hochsensitivität

Hochsensible, bzw. hochsensitive Menschen haben feine Antennen und diese Wahrnehmungsbegabung bezieht sich auch auf die Gefühlswelt. HSM nehmen mehr und intensiver wahr. 

 

Schutz und Abgrenzung sind daher wichtige Themen für Hochsensitive, denn eine Überflutung mit Reizen kann sehr belastend werden. Nicht nur für die Gefühlswelt und das subjektive Empfinden, sondern vor allem auch für den Körper und das Stresslevel.

Hier ist es ganz wichtig sich Strategien anzueignen, die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit steuern und HSM vor Reizüberflutung und belastenden emotionalen Zuständen schützen. Durch Übungen und Wiederholungen zeigt sich mit der Zeit ein weiterer positiver Effekt im Gehirn, denn es verändert sich! Wissenschaftler sprechen von Neuroplastizität, d.h. das Gehirn wird so, wie man es benutzt und je öfter Sie trainieren, umso schneller geht das.

Wie soll ich Beginnen?

Ein wichtiger Baustein und ein guter Anfang ist Psychoedukation, d.h. das Wissen um den eigenen Wesenszug. Viele Hochsensible /-sensitive fühlen sich von frühster Kindheit schon anders als die anderen, wissen jedoch oftmals nicht, was das zu bedeuten hat und welche Besonderheiten damit verbunden sind. 

Hier hilft beispielsweise ein Buch zum Thema, eine persönliche Beratung oder ein Coaching. Auch ein Gesprächskreis vor Ort ist sehr sinnvoll, um sich mit anderen HSM auszutauschen. 

Unsere Empfehlung

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Wie geht es weiter?

Nachdem Sie sich und Ihren Wesenszug besser kennen gelernt haben können Sie recht genau bestimmen, wo die Stolpersteine liegen und in welchen Bereichen Sie sich eine Veränderung wünschen. 

Mit diesen Wünschen im Gepäck geht es nun in die Praxis. Auch hier ist möglicherweise ein Buch mit konkreten Übungen ein guter Einstieg, ein Coaching oder auch ein Seminar. 

 

Woran erkenne ich Hochsensibilität bei Kindern?

Hochsensible / hochsensitive Kinder:  

 

  • Erschrecken leicht
  • Mögen keine kratzige Kleidung oder Nähte, sowie Wäscheschildchen
  • Mögen normalerweise keine großen Überraschungen
  • Sind bei liebevoller Führung und Zuwendung einsichtiger anstatt bei Strenge
  • Vermitteln den Eindruck Gedanken lesen zu können
  • Haben einen vergleichsweise umfangreichen Wortschatz
  • Registrieren feinste Geruchsabweichungen
  • Haben einen besonderen Sinn für Humor
  • Erscheinen sehr intuitiv
  • Schlafen nach einem aufregenden Tag schlecht ein
  • Kommen mit großen Veränderungen schlecht zurecht
  • Möchten schmutzige, nasse oder sandige Kleidung wechseln
  • Stellen viele Fragen
  • Sind kleine Perfektionisten
  • Mögen zwischenmenschliche Harmonie
  • Bevorzugen ruhige Spiele
  • Sind mitunter sehr schmerzempfindlich
  • Fühlen sich an lauten Orten unwohl
  • Ist am Besten, wenn keine fremden Menschen anwesend sind
  • Nehmen sich alles sehr zu Herzen

Das brauchen hochsensible Kinder

Hochsensible Kinder (HSK) brauchen vor allem Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe.

Sie brauchen Auszeiten, in denen sie auftanken und das Erlebte reflektieren können. Sie brauchen Strategien zum Schutz und zur Abgrenzung der vielfältigen (auch emotionalen) Eindrücke, die sie erreichen.

Die perfekte Unterstützung für Ihr Kind liefern die Silencer Stille-Übungen, Übungen zur Schulung der Wahrnehmung und Strategien und "Werkzeuge" für mehr Selbstbewusstsein und Emotionsregulation.

 

Auch hier empfehlen wir weitere Informationen in Buchform, einer persönlichen Begleitung durch unsere Silencer-Trainer vor Ort und Elternschulungen bzw. Elterncoachings.