Mythen über Meditation. Was wirklich stimmt

Silencer Mythen über Stille Übungen

Unsere westliche Kultur ist von unserem Körper geprägt und es ist für uns selbstverständlich, dass wir uns um ihn kümmern. Wir gehen beispielsweise wandern, ins Fitnesstudio, oder schwimmen und das Training unserer Muskeln stärkt nicht nur unseren Bewegungsapparat, sondern stärkt auch unser Wohlbefinden.

Die östliche Kultur ist jedoch traditionell anders geprägt, denn sie achtet mehr auf den Geist. Auch das stärkt die Fitness und unser Wohlbefinden und es wird Zeit für uns auch hier tätig zu werden und geistige Übungen in unseren Alltag mit einzubeziehen.

Leider exitieren immer noch viele Mythen über Techniken, die uns fremd und ungewohnt erscheinen...

Wenn ich STille-Übungen mache...

 

  • dann ist mein Kopf leer. Nein! In Wirklichkeit passiert zu Anfang genau das Gegenteil
  • muss ich im Lotussitz sitzen. Nein! Ich kann auch auf der Couch sitzen (wenn ich mich allerdings hinlege, kann es sein, dass ich einschlafe)
  • muss ich es täglich für einen Stunde tun. Nein! Kleine Auszeiten reichen schon aus, um positive Wirkungen zu entfalten 
  • muss ich Mantren in einer fremden Sprache vor mich hinmurmeln. Nein! Es sei denn, Sie haben Lust dazu
  • muss ich Buddhist, Hinduist, oder irgendwie religiös sein. Nein! Prinzipiell sind geistige Übungen unabhängig von religiösen Überzeugungen
  • dann bin ich irgendwie sonderbar, oder esoterisch veranlagt. Nein! Mittlerweile meditieren sogar viele prominente Persönlichkeiten, wie beispielsweise Nena, Madonna, Richard Gere oder Hugh Jackman 
  • muss ich eine wallende Robe tragen? Huuuch???
  • mir wird bestimmt langweilig. Keine Sorge, es ist viel los in Ihrem Kopf. Während Sie sitzen entdecken Sie nämlich das laute Chaos Ihres untrainierten Geistes: tausend Gedanken, Gefühle und Emotionen. Machen Sie sich keine Sorgen wie Sie sich in dem Moment fühlen, achten Sie stattdessen darauf, wie Sie sich nachher fühlen.
  • ich kann nicht still sitzen bleiben. Das ist völlig in Ordnung, setzen Sie sich bequem hin und zappeln ein wenig herum.
  • ich werde unruhig und mache mir Sorgen. Das ist normal, denn der ganze seelische Müll kommt ans Tageslicht. Machen Sie ein paar Atemübungen, um sich wieder zu beruhigen, oder machen Sie ein paar Körperübungen
  • ich hasse es generell zu Sitzen. Dann können Sie Ihre Übungen auch im Gehen machen
  • ich habe es ausprobiert und fand es schrecklich. Probieren Sie andere Übungen aus, holen Sie sich Unterstützung von unseren Silencer-Trainern vor Ort, oder besuchen Sie unser Schnupperseminar. Bedenken Sie bitte, dass Ihr Geist es nicht gewohnt ist, dass Sie ihm sagen, wo es langgeht und er benimmt sich deshalb zu Anfang recht ungehalten. Geben Sie jedoch nicht so schnell auf, denn es wird ganz sicher besser
  • ich habe keine Zeit. Denken Sie vielleicht an die Zeit, die Sie bei Facebook verbringen, oder bei anderen Dingen. 5 Minuten kann man sich immer nehmen und wenn nicht, dann sollten Sie Ihre Art zu leben wirklich überdenken 
  • ich komme mir albern vor. Wirklich? Weil Sie sich etwas Gutes tun?

Vorlage: Center for Compassion, Emma Seppälä

 

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